Sicherheitspolitischer Bericht 2021
Der Sicherheitspolitische Bericht 2021 zeigt auf, welche Interessen und Ziele die Schweiz mit ihrer Sicherheitspolitik verfolgt. Ein Zusatzbericht zeigt auf, welche Folgen der Krieg in der Ukraine auf die Schweiz hat.

Übersicht
Die Sicherheitslage ist weltweit und auch in Europa instabiler, unübersichtlicher und unberechenbarer geworden. Die internationalen Entwicklungen sind geprägt von grossem Tempo und Ungewissheit. Das gilt auch für die sicherheitspolitische Lage sowie die konkreten Bedrohungen und Gefahren für die Schweiz. Diese haben sich zwar in den letzten Jahren nicht grundlegend verändert, sie haben sich aber weiterentwickelt und teilweise auch verschärft. Der Umgang in der internationalen Sicherheitspolitik ist noch rauer geworden, das Verfolgen und Durchsetzen machtpolitischer Interessen noch ausgeprägter. Die Erosion multilateraler Zusammenarbeit und internationaler Sicherheitsstrukturen hat sich verstärkt, ebenso der Einsatz von Mitteln «hybrider» Konfliktführung. Die weiter rasch voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung hat viele Vorteile; sie hat aber auch die Verletzlichkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhöht. Bewaffnete Konflikte und Krisen an der Peripherie Europas dauern an und haben sich teilweise verschlimmert. Wetterbedingte Extremereignisse nehmen im Zuge des Klimawandels zu, die Gefahren durch Pandemien haben sich mit der Covid-19-Pandemie drastisch bestätigt.
Dies sind Kernaussagen des Sicherheitspolitischen Berichts 2021, den der Bundesrat am 24. November 2021 verabschiedet hat.
Neun Ziele
Ausgehend von einer umfassenden Analyse der Lage, legt der Bericht die sicherheitspolitischen Interessen und Ziele die Schweiz fest und zeigt auf, wie diese umgesetzt werden sollen. Definiert sind neun Ziele, die in der Schweizer Sicherheitspolitik in den nächsten Jahren als Schwerpunkte verfolgt werden sollen. Darunter:
- die Stärkung der Früherkennung von Bedrohungen und Krisen;
- die verstärkte Ausrichtung auf «hybride» Bedrohungen, inklusive Modernisierung der Mittel der Armee;
- eine weitere Stärkung des Schutzes vor Cyberbedrohungen;
- Massnahmen gegen Desinformation und Beeinflussung;
- die Stärkung von Resilienz und Versorgungssicherheit.
Der Bericht zeigt auch auf, wie die einzelnen Ziele umgesetzt werden und wie die einzelnen Politikbereiche und Instrumente dazu beitragen und im Verbund zusammenarbeiten müssen (Aussenpolitik, Wirtschaftspolitik, Information und Kommunikation, Armee, Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, Polizei, Eidgenössische Zollverwaltung, Zivildienst). Dabei werden zu jedem der neun Ziele auch konkrete Massnahmen aufgeführt, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt.
Der Bericht wird dazu genutzt, breiter und intensiver über Sicherheitspolitik zu diskutieren. Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert, das Thema Sicherheit ist dafür umso wichtiger geworden.
Ukraine-Krieg
Der Krieg in der Ukraine hat langfristige Auswirkungen auf die Sicherheit Europas und darüber hinaus. Der Bundesrat hat am 7. September 2022 einen Zusatzbericht zu seinem Sicherheitspoltischen Bericht 2021 gutgeheissen. Demnach will er – unter Einhaltung der Neutralität – die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Schweiz konsequenter als bislang auf internationale Zusammenarbeit ausrichten. Zudem soll die Modernisierung der Fähigkeiten und Mittel der Armee vorangetrieben werden.
FAQ
Sicherheitspolitischer Bericht 2021
Zusatzbericht zum Ukraine-Krieg
Allgemeines
Meilensteine
Berichte
- Sicherheitspolitischer Bericht 2021
- Zusatzbericht zum Sicherheitspolitischen Bericht 2021 über die Folgen des Krieges in der Ukraine
Weitere Informationen
Inhaltsverzeichnis
Medienmitteilungen
OSZE-Medienmitteilung: Treffen zwischen dem OSZE-Vorsitzenden Cassis und dem russischen Aussenminister Lawrow in Moskau
Der amtierende OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis und OSZE-Generalsekretär Feridun H. Sinirlioğlu haben heute in Moskau Gespräche mit dem russischen Aussenminister Sergei Lawrow geführt. Dies war der erste Besuch eines amtierenden OSZE-Vorsitzenden in der Russischen Föderation seit dem 24. Februar 2022.
Rüstungschef auf Dienstreise in Singapur und Südkorea
Der Rüstungschef Urs Loher war vom 2. bis 6. Februar 2026 auf Dienstreise in Singapur und Südkorea. In diesem Rahmen fanden Treffen mit verschiedenen Behörden, Organisationen und Firmen statt. Zudem besuchte der Rüstungschef die Singapore Airshow 2026.
Neuer Warenkorb für den Landesindex der Konsumentenpreise
Einladung zur Videokonferenz
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt Januar 2026
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO publiziert seine neusten Erhebungen zur Arbeitsmarktsituation in der Schweiz. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 5’005 (+3,4%) auf 152’280. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 16’507 (+12,2%). Die Arbeitslosenquote stieg im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2%. Darüber hinaus arbeitet das SECO seit der Einführung des neuen Zahlungssystems ASAL 2.0 am 6. Januar 2026 intensiv daran, die aufgetretenen erheblichen technischen Probleme zu beheben.
BAG – Migros ruft die Travel & Co. Kids Reisefläschchen zurück
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Kantonalen Labor des Kantons Zürich ruft Migros die Travel & Co. Kids Reisefläschchen zurück. Das Produkt enthält Phthalate, die negative Auswirkungen auf die Fortpflanzung haben können. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen das Produkt ab sofort nicht mehr verwenden und erhalten den Kaufpreis zurückerstattet.
Aktuelle Liste Versorgungsengpässe Heilmittel
Die Liste der gemeldeten Versorgungsengpässe wurde aktualisiert (Verordnung über die Meldestelle für lebenswichtige Humanarzneimittel, SR 531.80).
EDI und EJPD erarbeiten mit Kantonen und Gemeinden eine gemeinsame Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und das Eidgenössische Departement des Innern setzen sich in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt ein. Nun führen sie ihre Ansätze in einer gemeinsamen nationalen Strategie zusammen. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Beat Jans bekräftigen damit das entschlossene Engagement des Bundes gegen Gewalt – in enger Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Arbeiten dazu wurden am 5. Februar 2026 lanciert.
Universität Luzern und Armee lancieren CAS in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge
Die Theologische Fakultät der Universität Luzern und die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA) initiieren das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge. Dieses Weiterbildungsprogramm ist Bestandteil des Technischen Lehrgangs Armeeseelsorge.
Swissmedic - Similasan AG ruft vorsorglich die Charge 17911 von Similasan Schlafstörungen Globuli, 15g bis auf Stufe Patient vom Markt zurück
In Absprache mit dem Schweizerischen Heilmittelinstitut (Swissmedic), ruft die Similasan AG die Charge 17911 von Similasan Schlafstörungen Globuli, 15g vorsorglich bis auf Stufe Patient vom Markt zurück. Dieser Rückruf erfolgt, da im Rahmen interner Qualitätssicherungsprozesse bei der Herstellung einer nachfolgenden Charge Fremdkörper (Glas) festgestellt wurde.
Staatssekretär für Sicherheitspolitik in London für sicherheitspolitischen Dialog
Am 6. Februar 2026 finden Gespräche zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in London statt. Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, leitet die Schweizer Delegation. Ziel des sicherheitspolitischen Dialogs ist es, die bilaterale Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken. Im Fokus stehen die aktuelle Lage in Europa sowie die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen.
BSV – Statistik über die Familienzulagen 2024 liegt vor
Im Jahr 2024 wurden gesamthaft Familienzulagen in der Höhe von 6,6 Milliarden Franken ausbezahlt. Den mit 96 Prozent grössten Anteil machten die Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG) aus, der Rest entfiel auf Familienzulagen in der Landwirtschaft sowie auf weitere Versicherungssysteme (AVIG, IV). Insgesamt wurden 2,6 Millionen Familienzulagen an rund 1,4 Million Bezüger/‑innen ausgerichtet. Im Rahmen des FamZG wurden total 6,5 Milliarden Franken ausbezahlt. Die Kinderzulagen beanspruchten 71 Prozent, die Ausbildungszulagen 29 Prozent und die Geburts- und Adoptionszulagen 1 Prozent. Finanziert wurden die Zulagen grösstenteils von den Arbeitgebern, mit einem mittleren gewichteten Beitragssatz in der Höhe von 1,59 Prozent auf dem Lohn.
Mitteilung-029-S-2026 vom 05.02.2026 - Umsatzabgabe - Mitarbeiterbeteiligungspläne
Mitteilung der Eidgenössischen Steuerverwaltung – Hinweise zu Rechtsprechung und Verwaltungspraxis bezüglich der Umsatzabgabe im Bereich von Mitarbeiterbeteiligungsplänen.
Sirenentest 2026 erfolgreich verlaufen
Am heutigen Sirenentest haben über 5'000 stationäre Sirenen in der ganzen Schweiz geheult. 99 Prozent der getesteten Sirenen funktionieren einwandfrei. Für die Alertswiss-App wurden im Verlauf des Tages über 15 Mio. Push-Mitteilungen verschickt. Mehrere Kantone testeten zusätzlich ihre mobilen Sirenen.
Absichtserklärung: METAS, SAS und SNV stärken QI Schweiz
METAS, SAS (SECO) und SNV bekräftigen ihre Zusammenarbeit zur Stärkung der Schweizer Qualitätsinfrastruktur (QI) mit Fokus auf Effizienz, Sichtbarkeit und Nutzen für Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
OSZE-Medienmitteilung: OSZE-Vorsitzender Cassis reist nach Moskau
Der amtierende OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis und der OSZE-Generalsekretär Feridun H. Sinirlioğlu werden am 5. und 6. Februar nach Moskau reisen, um sich mit dem Aussenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, zu treffen.
Die Schweiz und Südkorea im Austausch über Wissenschaft und Technologie
Am 4. Februar 2026 fand in Bern das siebte Treffen des schweizerisch-südkoreanischen Gemischten Ausschusses für Wissenschaft und Technologie statt. Auf Schweizer Seite wurde es offiziell von Staatssekretärin Martina Hirayama eröffnet und von Botschafter Jacques Ducrest, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen im Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), geleitet. Für Südkorea führte Sunghoon Hwang, Generaldirektor des südkoreanischen Ministeriums für Wissenschaft und IKT (MSIT), den Vorsitz. Ziel des Treffens war die Bewertung und der Ausbau der bilateralen Beziehungen im Bereich Forschung und Innovation.
Bundesrat Martin Pfister unterstützt Schweizer Sportlerinnen und Sportler an Olympischen Winterspielen Milano Cortina
Der Chef des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, Bundesrat Martin Pfister, besucht die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 und unterstützt vor Ort die Schweizer Sportlerinnen und Sportler. Er nutzt die Gelegenheit auch, um sich mit hochrangigen Funktionärinnen und Funktionären verschiedener Sportverbände und Sportinstitutionen über sportpolitische Themen auszutauschen.
Bundespräsident Parmelin an den Olympischen Winterspielen Milano Cortina
Bundespräsident Guy Parmelin reist vom 5. bis 7. Februar nach Mailand. Er wird die Schweizer Regierung an der Eröffnungszeremonie der XXV. Olympischen Winterspiele repräsentieren und den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella treffen.
Stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik am Gipfel in Spanien zu verantwortungsvoller Nutzung von künstlicher Intelligenz im Militärbereich
Vom 4. bis 5. Februar 2026 findet in A Coruña, Spanien, der dritte Gipfel zur verantwortungsvollen Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Militärbereich (Responsible Use of AI in the Military Domain, REAIM) statt. Die stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik, Pälvi Pulli, leitet die schweizerische Delegation.
Elektroautos wieder im Vorwärtsgang
Mit insgesamt 232 602 neuen Personenwagen wurden 2025 in der Schweiz zum sechsten Mal in Folge markant weniger Neuzulassungen registriert als in den Jahren vor der Covid-Pandemie. Im Vergleich zum Vorjahr resultierte ein Minus von 2%. Trotzdem haben die Neuzulassungen von Elektroautos um 16% zugelegt, und die Plug-in-Hybride verzeichneten sogar ein Plus von 26%. Insgesamt verkehrten 2025 auf den Schweizer Strassen 6,6 Millionen Motorfahrzeuge. Dies geht aus der offiziellen Schweizer Strassenfahrzeugstatistik hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) erstellt wird.
Bundespräsident Parmelin am World Governments Summit in Dubai
Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag, 3. Februar 2026, am World Governments Summit (WGS) in Dubai teilgenommen. Der Gipfel war der Regierungsführung der Zukunft gewidmet. Bundespräsident Parmelin nutzte den Anlass für bilaterale Kontakte mit Staats- und Regierungschefs. Ausserdem traf er den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Mohammad bin Zayed al-Nahyan, den Vize-Premier/Aussenminister, den Wirtschaftsminister und weitere Regierungsvertreter.
Aktuelle Liste Versorgungsengpässe Heilmittel
Die Liste der gemeldeten Versorgungsengpässe wurde aktualisiert (Verordnung über die Meldestelle für lebenswichtige Humanarzneimittel, SR 531.80).
Listen der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die «Listen der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b» aktualisiert.
Liste der Anbieter von anerkannten Vorsorgeprodukten der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die «Liste der Anbieter von anerkannten Vorsorgeprodukten der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a)» aktualisiert.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams besuchten Patientinnen und Patienten in ausländischen Verbrennungszentren
Die zwei am 21. Januar aktivierten Swiss Contact Teams (SCTs) besuchten bis am 30. Januar alle Patientinnen und Patienten mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in der Schweiz, welche in Spezialkliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien behandelt werden. Die Besuche zeigten, dass die bestmögliche medizinische Versorgung weiterhin sichergestellt und die internationale Solidarität sehr gross ist. Die Absprachen mit dem medizinischen Fachpersonal und Angehörigen vor Ort sind eine wichtige Grundlage für die Vorbereitung und Koordination der Weiterbehandlung.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Bund aktualisiert Informationsmaterial
Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlichen eine aktualisierte Version des Informationsmaterials zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die überarbeiteten Unterlagen enthalten Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmende über ihre jeweiligen Rechte und Pflichten.
Publikationshinweis: Kantonaler Vergleich der Steuerbelastung 2026
Bei juristischen Personen belaufen sich die direkten Steuern der Kantone und Gemeinden im Durchschnitt auf knapp 9 % des Gewinns, was einem Rückgang gegenüber 2025 entspricht. Die Situation ist zwischen den Kantonen homogen: Nur drei Kantone verzeichneten zwischen 2008 und 2026 einen Anstieg der steuerlichen Ausschöpfung der juristischen Personen.Bei den natürlichen Personen hingegen steigt die steuerliche Ausschöpfung gegenüber 2025. Die Entwicklung ist jedoch zwischen den Kantonen sehr heterogen: Zwölf Kantone verzeichnen einen Anstieg, während vierzehn einen Rückgang verzeichnen. Im Durchschnitt belasten die direkten Steuern im Jahr 2026 fast ein Fünftel des Einkommens natürlicher Personen.Hinweis: Der ausführliche Bericht über den Steuerausschöpfungsindex wird nicht mehr jährlich veröffentlicht. Der letzte Bericht stammt aus dem Jahr 2025 und ist auf unserer Internetseite abrufbar (Link). Der nächste Bericht wird 2028 veröffentlicht.Resultate 2026 (Basisdaten)Visualisierung der Resultate für juristische Personen (Dashboard)Visualisierung der Resultate für natürliche Personen (Dashboard)
OSZE-Medienmitteilung: OSZE-Vorsitzender Ignazio Cassis in der Ukraine
In seiner Rolle als amtierender OSZE-Vorsitzender traf Ignazio Cassis am 2. Februar 2026 in Kyjiw den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den Aussenminister Andrii Sybiha.
Öffentliche Beratungen der UBI und Wahlen vom 29. Januar 2026
Die UBI wies eine Zugangsbeschwerde gegen SRF wegen Nichtberichterstattung über die Medienkonferenz von ABF Schweiz, eine Popularbeschwerde gegen eine Sendung von Radio SRF über den Gaza-Konflikt und eine Zeitraumbeschwerde gegen die Berichterstattung von RTS im Vorfeld der eidgenössischen Abstimmung über zwei Mietrechtsvorlagen (Eigenbedarf und Untermiete) ab. Die Abweisungen erfolgten teilweise mit bloss knapper Mehrheit.
Die Schweiz und Kuwait würdigen 60 Jahre diplomatische Beziehungen
Bundespräsident Guy Parmelin hat bei einem Besuch in Kuwait gemeinsam mit Emir Sheikh Mishal Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah an das 60-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen der Schweiz und Kuwait erinnert. Er führte am Montag, 2. Februar 2026, zudem ein Gespräch mit dem Kronprinzen Sheikh Sabah Al-Khaled Al-Sabah und traf Repräsentantinnen und Repräsentanten von Schweizer Unternehmen.
Koordination Bund zur Brandkatastrophe von Crans-Montana
Der Bundesrat verfolgt die Entwicklungen zur weiteren Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana eng, lässt sich regelmässig über den Stand der Arbeiten informieren und diskutiert offene Fragen. Die Generalsekretärenkonferenz unter der Federführung der Bundeskanzlei wurde vom Bundesrat am 8. Januar 2026 mit der Wahrnehmung von Koordinationsaufgaben bei der Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana beauftragt. Die Gesamtkoordination der Folgearbeiten auf Stufe Bund erfolgt somit in den ordentlichen Strukturen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz veröffentlicht eine Vorlage für Notfallpläne zum besseren Schutz von Kulturgütern im Krisenfall
Kulturgüter haben nicht nur künstlerischen und historischen Wert, sie sind auch identitätsstiftend für die Gesellschaft und die Schweiz. Notlagen können Kulturgüter genauso bedrohen wie Wasser- oder Feuerschäden. Auch in bewaffneten Konflikten wird das kulturelle Erbe eines Landes oft gezielt angegriffen. Zur Verstärkung des Kulturgüterschutzes veröffentlicht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) eine neue, digitale Vorlage, die kulturellen Institutionen und verantwortlichen Personen ermöglicht, Schutzmassnahmen für die in ihrer Obhut stehenden Kulturgüter zu planen.
Newsletter 485 (02.02.2026)
BAKOM-Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten: Zwischen dem 15.01.2026 und dem 31.01.2026 publizierte Artikel.
Metallische Gläser: Materialforschung an Bord der ISS
Metallische Gläser sind neuartige Materialien für Anwendungen im Weltraum, aber auch in der Medizin und in der Uhrenindustrie. Um ihre Eigenschaften besser zu verstehen und ihre Herstellung zu erleichtern, führen Empa-Forschende in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehrere Versuche an Bord der Internationalen Raumstation ISS durch.
Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2025 aktualisiert.
Neujahrsansprache des Bundespräsidenten Guy Parmelin, 1. Januar 2026
Der folgende Text sollte am Donnerstag, 1. Januar 2026 traditionsgemäss am Mittag ausgestrahlt werden. Doch nur wenige Stunden zuvor hatte die Schweiz kurz nach dem Erwachen von den verheerenden Folgen des tödlichen Brands erfahren, der nach Mitternacht in einem öffentlichen Lokal der Walliser Gemeinde Crans-Montana ausgebrochen war. Diese Brandkatastrophe kostete 41 Personen das Leben und forderte 115 Schwerverletzte, darunter vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Es handelt sich um eine der schlimmsten Tragödien in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Angesichts dieses schrecklichen Ereignisses und aus Respekt vor den Opfern hat Bundespräsident Guy Parmelin entschieden, auf die Ausstrahlung dieses Textes ganz zu verzichten. Der Text wird aber dennoch archiviert, um als lebendiges Zeitzeugnis zu dienen. Am Freitag, 9. Januar 2026 fand ein nationaler Trauertag im Gedenken an die Schweizer und ausländischen Opfer dieses tragischen Unglücks statt.
Schrödingers Zeitenwende (De/fr)
Rede von Bundesrat Ignazio Cassis anlässlich der Delegiertenversammlung der FDP. Die Rede wurde auf Deutsch und Französisch gehalten. Es gilt das gesprochene Wort.
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Änderung des Postgesetzes (Aufhebung der Wettbewerbsverzerrung bei der Mitgliedschafts- und Stiftungspresse)Das Parlament hat im Dezember 2024 die Motion 24.3818 KVF-N angenommen, die verlangt, die Zustellermässigung für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse künftig auch zu gewähren, wenn die Exemplare von einer privaten Anbieterin zugestellt werden. Die Umsetzung erfordert in einem ersten Schritt Anpassungen im Postgesetz.Datum der Eröffnung: 28. Januar 2026Vernehmlassungsfrist: 5. Mai 2026
SECO: Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine
Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF hat am 29.01.2026 Anhang 28 der Verordnung angepasst. Dabei wurde die Preisobergrenze für russisches Rohöl von USD 47.6 auf USD 44.1 gesenkt. Die neue Preisobergrenze tritt am 1.02.2026 in Kraft.
Freihandelsabkommen EFTA-Jordanien und bilaterales Landwirtschaftsabkommen Schweiz-Jordanien
Das revidierte PEM-Übereinkommen ist ab 1.2.2026 anwendbar (Abkommen der Zone 1).
Die Schweiz am informellen EU-Ministertreffen für Bildung in Zypern
Rémy Hübschi, stv. Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, hat am 29. und 30. Januar 2026 am informellen Treffen der Bildungsminister der EU-Mitgliedsländer teilgenommen. Am Anlass in Lefkosia (Zypern) stand die Stärkung des Lehrerinnen- und Lehrerberufs im Fokus.
Neues Auszahlungssystem der Arbeitslosenkassen: Auszahlungen trotz technischer Probleme sichergestellt
Nach der Einführung des neuen Auszahlungssystems der Arbeitslosenkassen ASAL 2.0 kam es zu erheblichen technischen Problemen. Trotz diesen Umständen wurden bis Ende Januar 2026 rund 363 Mio. Franken an Arbeitslosenentschädigungen ausbezahlt, was dem erforderlichen Umfang entspricht. Das SECO bedauert allfällige Verzögerungen.
Eine Delegation des Bundesamts für Bevölkerungsschutz reist nach Österreich, um den Austausch mit den Amtskolleginnen und Amtskollegen zu stärken und die Katastrophe von Crans-Montana zu thematisieren
Eine Delegation des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) war am 29. und 30. Januar 2026 in Österreich, um dort die Amtskolleginnen und Amtskollegen der Direktion Organisation, Ressourcen und Krisenmanagement (ORK) zu treffen. Gegenstand der Diskussionen waren verschiedene künftige, aber auch aktuelle Themen, insbesondere die Brandkatastrophe von Crans-Montana, die in der Silvesternacht zahlreiche Opfer forderte. Erörtert wurde die effiziente Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Ländern, die der Schweiz im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM) Hilfe leisteten.
Switch verwaltet weiterhin die Internet-Domain .ch
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit der Stiftung Switch bei der Verwaltung der Internet-Domain .ch weiterzuführen. Ausschlaggebend für den Entscheid, die Funktion der Registerbetreiberin erneut an Switch zu übertragen, waren die betriebliche Kontinuität, die erfüllten Sicherheitsanforderungen und die Zufriedenheit der Akteurinnen und Akteure auf dem Markt. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
Neue Einstellung (Aviatik) der SUST verfügbar
Eine neue Einstellung ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) verfügbar.
ESTI – Migros ruft Netzteile der LED-Lampe Neonail zurück
In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) ruft die Migros im Namen von Cosmo Group die Netzteile für Neonail-LED-Lampen zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2025: Höchster Stand von Aufnahmen neuer Medikamente in die Spezialitätenliste
In die Spezialitätenliste werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle Medikamente aufgenommen, die von der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) bezahlt werden. Das BAG hat im Jahr 2025 202 Gesuche zu wichtigen Anpassungen in die Spezialitätenliste abgeschlossen und dabei den Zugang zu 39 neuen Medikamenten und 52 neuen Indikationen umgesetzt – so viel wie noch nie. Um die Versorgung zu stärken, hat das BAG ausserdem Preiserhöhungen bei 14 Medikamenten bewilligt und in 120 Fällen auf eine Preissenkung verzichtet. Die Daten des Jahres 2025 zeigen, dass Preise und Kosten für Medikamente erneut gestiegen sind.
Steuerbarer Ertragsanteil von ausländischen Leibrentenversicherungen sowie von Leibrenten- und Verpfründungsverträgen 2025
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die steuerbaren Ertragsanteile von ausländischen Leibrentenversicherungen sowie von Leibrenten- und Verpfründungsverträgen (vgl. Art. 22 Abs. 3 Bst. c DBG) für das Steuerjahr 2025 publiziert.
Bundespräsident Parmelin reist nach Kuwait und an den World Governments Summit in Dubai
Bundespräsident Guy Parmelin bereist Anfang nächster Woche die arabische Halbinsel. Das erste Ziel ist Kuwait, mit dem die Schweiz 2026 das 60-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen begehen kann. In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird der Bundespräsident am World Governments Summit teilnehmen.
