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Sicherheitspolitischer Bericht 2021

Der Sicherheitspolitische Bericht 2021 zeigt auf, welche Interessen und Ziele die Schweiz mit ihrer Sicherheitspolitik verfolgt. Ein Zusatzbericht zeigt auf, welche Folgen der Krieg in der Ukraine auf die Schweiz hat. 

Gewitter über dem Bundeshaus.

Übersicht

Die Sicherheitslage ist weltweit und auch in Europa instabiler, unübersichtlicher und unberechenbarer geworden. Die internationalen Entwicklungen sind geprägt von grossem Tempo und Ungewissheit. Das gilt auch für die sicherheitspolitische Lage sowie die konkreten Bedrohungen und Gefahren für die Schweiz. Diese haben sich zwar in den letzten Jahren nicht grundlegend verändert, sie haben sich aber weiterentwickelt und teilweise auch verschärft. Der Umgang in der internationalen Sicherheitspolitik ist noch rauer geworden, das Verfolgen und Durchsetzen machtpolitischer Interessen noch ausgeprägter. Die Erosion multilateraler Zusammenarbeit und internationaler Sicherheitsstrukturen hat sich verstärkt, ebenso der Einsatz von Mitteln «hybrider» Konfliktführung. Die weiter rasch voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung hat viele Vorteile; sie hat aber auch die Verletzlichkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhöht. Bewaffnete Konflikte und Krisen an der Peripherie Europas dauern an und haben sich teilweise verschlimmert. Wetterbedingte Extremereignisse nehmen im Zuge des Klimawandels zu, die Gefahren durch Pandemien haben sich mit der Covid-19-Pandemie drastisch bestätigt.

Dies sind Kernaussagen des Sicherheitspolitischen Berichts 2021, den der Bundesrat am 24. November 2021 verabschiedet hat.

Neun Ziele

Ausgehend von einer umfassenden Analyse der Lage, legt der Bericht die sicherheitspolitischen Interessen und Ziele die Schweiz fest und zeigt auf, wie diese umgesetzt werden sollen. Definiert sind neun Ziele, die in der Schweizer Sicherheitspolitik in den nächsten Jahren als Schwerpunkte verfolgt werden sollen. Darunter:

  • die Stärkung der Früherkennung von Bedrohungen und Krisen;
  • die verstärkte Ausrichtung auf «hybride» Bedrohungen, inklusive Modernisierung der Mittel der Armee;
  • eine weitere Stärkung des Schutzes vor Cyberbedrohungen;
  • Massnahmen gegen Desinformation und Beeinflussung;
  • die Stärkung von Resilienz und Versorgungssicherheit.

Der Bericht zeigt auch auf, wie die einzelnen Ziele umgesetzt werden und wie die einzelnen Politikbereiche und Instrumente dazu beitragen und im Verbund zusammenarbeiten müssen (Aussenpolitik, Wirtschaftspolitik, Information und Kommunikation, Armee, Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, Polizei, Eidgenössische Zollverwaltung, Zivildienst). Dabei werden zu jedem der neun Ziele auch konkrete Massnahmen aufgeführt, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt.

Der Bericht wird dazu genutzt, breiter und intensiver über Sicherheitspolitik zu diskutieren. Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert, das Thema Sicherheit ist dafür umso wichtiger geworden.

Ukraine-Krieg

Der Krieg in der Ukraine hat langfristige Auswirkungen auf die Sicherheit Europas und darüber hinaus. Der Bundesrat hat am 7. September 2022 einen Zusatzbericht zu seinem Sicherheitspoltischen Bericht 2021 gutgeheissen. Demnach will er – unter Einhaltung der Neutralität – die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Schweiz konsequenter als bislang auf internationale Zusammenarbeit ausrichten. Zudem soll die Modernisierung der Fähigkeiten und Mittel der Armee vorangetrieben werden.

FAQ

Sicherheitspolitischer Bericht 2021

Zusatzbericht zum Ukraine-Krieg

Allgemeines

Meilensteine

Berichte

Weitere Informationen

Medienmitteilungen

1. Oktober 2026

Cyber Security Month 2026: «Oversharing – Bewusst teilen»

Ob in sozialen Medien, im Berufsalltag oder bei der Nutzung künstlicher Intelligenz: Wir teilen täglich Informationen und hinterlassen digitale Spuren. Oft mehr, als uns bewusst ist. Für Kriminelle können diese im Internet veröffentlichten Informationen wertvoll sein. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) widmet den diesjährigen Cyber Security Month dem Thema «Oversharing – Bewusst teilen».

1. Oktober 2026

Schenkung des Nachlasses von Jean Anouilh: Ein bedeutender Dramatiker des 20. Jahrhunderts hält Einzug ins Schweizerische Literaturarchiv

Im Frühjahr 2026 übergab Anouk Anouilh de Mestral den Nachlass ihres Vaters dem Schweizerischen Literaturarchiv, das zur Schweizerischen Nationalbibliothek gehört.

1. Oktober 2026

Neue Domain-Endungen für das Internet

Die globale Verwaltungsstelle für Internetadressen ICANN wird am 7.Oktober 2026 die Liste der Bewerbungen für neue Domain-Endungen veröffentlichen. Mit ihrem Programm zur Schaffung neuer Endungen will die ICANN den Wettbewerb fördern und die Vielfalt im Domain-Namen-System stärken. Öffentlich-rechtliche Körperschaften, Unternehmen und andere Organisationen können prüfen, ob eine Bewerbung ihre Rechte oder Interessen verletzen könnte, etwa durch die unbefugte Nutzung einer Marke.

1. Oktober 2026

Ein Jahr Freihandelsabkommen: Präsidialbesuch in Indien

Bundespräsident Guy Parmelin reist vom 5. bis zum 7. Oktober nach Indien, wo er zu einem Staatsbesuch eingeladen ist. Dabei sind Gespräche mit Präsidentin Draupadi Murmu und Premierminister Narendra Modi vorgesehen. Der Besuch markiert den ersten Jahrestag des Inkrafttretens des Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (TEPA) zwischen Indien und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). Der Bundespräsident, der von einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation begleitet wird, nimmt gemeinsam mit Delegationen der anderen EFTA-Staaten an einem TEPA-Gipfel teil.

1. Oktober 2026

MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST

Heute wurden zwei Entwürfe zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 2. November 2026. Die Entwürfe bleiben jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.

1. Oktober 2026

Publikation der Studie: «Familien mit Kindern mit Behinderung»

Im Rahmen des Forschungsprogramms zur Invalidenversicherung wurde ein Forschungsprojekt lanciert, um die finanzielle Situation von Familien mit behinderten Kindern, den Grad der Kostendeckung durch die IV und die Kantone im Zusammenhang mit der Behinderung sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der bestehenden Unterstützungsmassnahmen zu analysieren. Diese Studie stützt sich auf zahlreiche Daten, insbesondere auf die Verknüpfung von Administrativdaten sowie auf eine repräsentative Befragung der betroffenen Familien und der Kantone.Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab November 2026 bestellt werden (Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch, Bestellnummer 318.010.11/26D).

1. Oktober 2026

BAG-Bulletin

Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung

1. Oktober 2026

Grenzübertritt – Neue Regelungen im Rheintal ab 1. Oktober 2026

Die Abläufe für den kommerziellen Warenverkehr ändern sich an mehreren Zollstellen im Rheintal. Auslöser sind die Einführung von «Smart Border Austria» und die Umstellung auf Passar 2.0. Einfuhrabfertigungen in Wolfurt entfallen, während digitale und automatisierte Prozesse an Bedeutung gewinnen.

1. Oktober 2026

Die Konsumentenpreise sind im September stabil geblieben

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im September 2026 im Vergleich zum Vormonat unverändert beim Stand von 101,5 Punkten (Dezember 2025 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +1,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

1. Oktober 2026

Transparenzregister nimmt den Betrieb auf

Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen. Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.

1. Oktober 2026

R-18 Zollbefreiungen / Rückwaren – Aktualisierung per 01.10.2026

R-18 Zollbefreiungen / Rückwaren - Aktualisierung Ziffer 2.1 und Ziffer 3.1 per 01.10.2026

30. September 2026

Volker Türk zu Besuch in Bern: Gespräche über die Rolle des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte

Bundesrat Beat Jans und Staatssekretär Alexandre Fasel haben heute Mittwoch, 30. September 2026, in Bern Volker Türk, den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, empfangen. Zu den Gesprächsthemen gehörten die Partnerschaft zwischen der Schweiz und dem UNO-Hochkommissariat, die Rolle des internationalen Genf und die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Menschenrechte. Ausserdem bekräftige die Schweiz ihre finanzielle Unterstützung für die Periode 2026–2027.

30. September 2026

EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel führt in Bern politische Konsultationen mit Deutschland

Staatssekretär Alexandre Fasel hat heute in Bern seinen deutschen Amtskollegen im Auswärtigen Amt, Staatssekretär Géza Andreas von Geyr, zu politischen Konsultationen empfangen. Im Zentrum des Gesprächs standen die engen Beziehungen der Schweiz zu ihrem wichtigsten Handelspartner Deutschland sowie Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit in Europa. Darüber hinaus haben die Staatssekretäre über die Positionen der beiden Länder in Bezug auf weitere geopolitische Entwicklungen diskutiert.

30. September 2026

Die Schweiz und Deutschland vertiefen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation

Am 30. September 2026 fand in Bern das 17. Bilaterale Treffen zwischen dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und dem deutschen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt statt. Dabei unterzeichneten Staatssekretärin Martina Hirayama und Staatssekretär Marcus Pleyer eine Absichtserklärung, die eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Forschung und Innovation zum Ziel hat.

30. September 2026

Trockenheit: Abfluss aus dem Zürichsee wird vorübergehend weiter reduziert

Der Kanton Zürich reduziert im Einvernehmen mit den Kantonen Aargau, Schwyz und St. Gallen sowie dem Bundesamt für Umwelt BAFU den Abfluss aus dem Zürichsee von 30 auf 20 Kubikmeter pro Sekunde. Damit sollen das weitere Absinken des Seepegels gebremst und weitere Einschränkungen für die Schifffahrt, die Zürichsee-Fähre und die Seerettung begrenzt werden. Gleichzeitig fliesst dadurch noch weniger Wasser in die Limmat, was sich auf das Ökosystem und die Wasserkraftproduktion auswirkt. Die Massnahme wird ab 1. Oktober 2026 umgesetzt und bis Ende Oktober befristet.

30. September 2026

Flugplatz Kägiswil: Vorläufige Einstellung des Flugbetriebs

Der Flugbetrieb in Kägiswil wird vorerst bis zum 20. November 2026 unterbrochen. Die Bundesstellen haben der Flugplatzgenossenschaft Obwalden (FGOW), die den Flugplatz bis Ende September nutzt, in Aussicht gestellt, über einen zeitlich begrenzten Weiterbetrieb zu verhandeln.

30. September 2026

Neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) der SUST verfügbar

Ein neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST verfügbar.

30. September 2026

Die Kommission für historisch belastetes Kulturerbe nimmt ab jetzt Gesuche entgegen

Ab sofort können bei der Kommission für historisch belastetes Kulturerbe (KHBK) Gesuche um eine Empfehlung eingereicht werden. Grundlage dafür sind die Verfahrensvorschriften, welche die Kommission an ihrer dritten Sitzung vom 18. September 2026 verabschiedet hat. Die Kommission hat heute an einer Medienkonferenz über diesen wichtigen Schritt informiert und Einblick in den aktuellen Stand ihrer Arbeiten gegeben. Dazu gehören Anhörungen von Bundesinstitutionen zu Kulturgütern im Eigentum des Bundes. Zudem stellte die Kommission zwei Projekte vor: Zum einen sieht sie Bedarf an einer Bestandesaufnahme zu menschlichen Überresten («Human» bzw. «Ancestral Remains») in Schweizer Sammlungen und Institutionen. Zum anderen will sie sich mit Museen und anderen Akteuren über den Umgang mit historisch belastetem Kulturerbe austauschen.

30. September 2026

10 Jahre NEST: Eine «Antwortmaschine» für den Gebäudesektor

2016 wurde mit NEST ein neues Kapitel auf dem Empa Campus in Dübendorf aufgeschlagen. Das ambitionierte Ziel: Die Innovationsplattform, die als Demonstrator für die gebaute Umwelt dient, soll Forschung, Industrie und öffentlicher Hand dabei helfen, schneller nachhaltigere Lösungen für den Gebäudepark zu entwickeln. Die Bilanz fällt nach zehn Jahren durchweg positiv aus: zehn innovative Bauprojekte, ein Netzwerk aus rund 150 Partnern und mehrere Innovationen, die den Markteintritt geschafft haben.

29. September 2026

OSZE-Konferenz in Zug: Schweiz setzt auf Prävention, Dialog und Zusammenarbeit zur Verhinderung von Eskalationen nach Cybervorfällen

Im Rahmen ihres diesjährigen Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) brachte die Schweiz am 29. September 2026 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Cybersicherheit zusammen, um über Wege zur Verhinderung von Eskalationen nach Cybervorfällen zu diskutieren. Bundesrat Ignazio Cassis, amtierender Vorsitzender der OSZE und Vorsteher des EDA, betonte dabei die Rolle des Dialogs; Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), unterstrich die Bedeutung präventiver Massnahmen. Die zweitägige Konferenz in Zug zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie» bildet die letzte thematische Konferenz vor dem OSZE-Ministerratstreffen am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano.

29. September 2026

Konferenz des OSZE-Vorsitzes in Zug: "Die menschliche Dimension der Cybersicherheit: Die Verantwortung liegt weiterhin bei uns" (EN)

Schlussrede von Bundesrat Ignazio Cassis, Amtierender Vorsitzender der OSZE, anlässlich der Konferenz des OSZE-Vorsitzes zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie». Die Konferenz fand am 29. September 2026 in Zug, Schweiz, statt.

29. September 2026

Bundesrat empfiehlt ein Ja zu den Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes

Damit der Bundesrat künftig angemessen auf geopolitische Herausforderungen regieren kann, sollen die Bedingungen für den Export von Kriegsmaterial angepasst werden. Gegen die geplanten Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes wurde das Referendum ergriffen, weshalb es am 29. November 2026 zur Volksabstimmung kommt.

29. September 2026

Stand der Behindertengleichstellung bei Bahnhöfen und Bushaltestellen

Ende letzten Jahres konnten Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz 1168 von total 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen selbständig nutzen. Insgesamt profitieren 83 Prozent aller Reisenden von behindertengerechten Umbauten. Das geht aus dem neuen Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor. Erstmals im Bericht dokumentiert ist der aktuelle Umsetzungsstand bei den 25'000 Bushaltestellen, für welche die Kantone, Städte und Gemeinden verantwortlich sind: Reisende mit eingeschränkter Mobilität können rund die Hälfte dieser Haltestellen nutzen. Für die übrigen Haltepunkte stellen die Transportunternehmen in der Regel Shuttle-Dienste zur Verfügung.

29. September 2026

Die Schweiz und Kuwait würdigen enge Beziehungen anlässlich eines offiziellen Besuchs des Kronprinzen

Der kuwaitische Kronprinz Sheikh Sabah Al-Khaled Al-Sabah ist am Dienstag, 29. September 2026, von Bundespräsident Guy Parmelin auf dem Landgut Lohn empfangen worden. Es handelt sich um einen Gegenbesuch im Anschluss an den offiziellen Besuch des Bundespräsidenten in Kuwait im vergangenen Februar. Mit den hochrangigen Treffen erinnern beide Länder an die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 60 Jahren.

29. September 2026

Krankenkassenprämien steigen durchschnittlich um 5,0 Prozent – Kostendämpfungsmassnahmen bleiben zentral

Die mittlere Krankenkassenprämie wird im Jahr 2027 412 Franken pro Monat betragen. Im Vergleich zu 2026 entspricht dies einem Anstieg von 5,0 Prozent oder 19.70 Franken und damit dem erwarteten Kostenwachstum im gleichen Zeitraum. Haupttreiber für das Kostenwachstum sind die gestiegene Anzahl der Behandlungen, der medizinisch-technologische Fortschritt und die Alterung der Bevölkerung. Die Prämien belasten die Bevölkerung in der Schweiz zunehmend. Mehrere Reformen zur Kostendämpfung sind aufgegleist. Nun sind alle Akteure gefordert, bei deren Umsetzung Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag zu leisten. Nur so kann die Gesundheitsversorgung langfristig finanzierbar bleiben.

29. September 2026

Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen

Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.

29. September 2026

Der Bund unterstützt 26 Projekte der Provenienzforschung von Schweizer Museen und Sammlungen

Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt 2027 und 2028 mit insgesamt rund 1,95 Millionen Franken 26 Provenienzforschungsprojekte von Museen und Sammlungen in der Schweiz. Die geförderten Vorhaben reichen von museumsübergreifenden Projekten und Kooperationen mit Herkunftsgemeinschaften über die Untersuchung menschlicher Überreste bis zur Erschliessung von Archiven und Datenbeständen.

29. September 2026

«Cybersecurity is a shared responsibility – of the state, the economy and society»

Eröffnungsansprache von Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich der am Dienstag, 29. September 2026, unter Schweizer Vorsitz stattfindenden OSZE-Konferenz in Zug.

29. September 2026

Was bislang Stunden benötigte, geht jetzt in Bruchteilen einer Sekunde: Laserprozesse dank KI in Echtzeit voraussagen

Laserschweissen ist eine fortschrittliche Technik zur Herstellung hochwertiger Bauteile für eine Vielzahl von Anwendungen, von der Raumfahrt bis zur Medizin. Forschende der Empa und des Quantencomputing-Unternehmens Terra Quantum haben ein KI-Modell entwickelt, mit dem sich der komplexe Schweissprozess präzise simulieren und optimieren lässt – und das in Bruchteilen einer Sekunde.

29. September 2026

Emission einer eidgenössischen Anleihe am 14. Oktober 2026

Optionaler Auktionstermin wird wahrgenommen.

28. September 2026

Die Schweiz nimmt in Toronto an der Konferenz zur Rückkehr ukrainischer Kinder, ziviler Häftlinge und Kriegsgefangener teil

Der Delegierte des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, vertritt die Schweiz am 28. und 29. September 2026 an der zweiten internationalen Konferenz zur Rückkehr von gewaltsam verschleppten oder deportierten ukrainischen Kindern, zivilen Häftlingen und Kriegsgefangenen. Für die Schweiz ist es eine Fortsetzung ihres Engagements zum Schutz der vom Krieg gegen die Ukraine betroffenen Bevölkerung und zur Einhaltung des Völkerrechts.

28. September 2026

e-dec: Aktualisierung

Sehr geehrte Damen und Herren Die folgenden Stammdaten wurden aktualisiert: edecDomains ZIP Import und Export v.1.0, edecTariffMasterData ZIP, edecDomainsPermitItemDetails 1.0 ZIP. Sie sind auf der Zollinternetseite verfügbar. Mit freundlichen Grüssen, Service Desk BAZG

28. September 2026

Bundesrat Martin Pfister in Brüssel an einem informellen Treffen zur Sicherheit in Europa

Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), nimmt am Montag, 28. September 2026, in Brüssel an einem Verteidigungsministertreffen der Europäischen Volkspartei (EVP) teil.

26. September 2026

Bundesrat Beat Jans setzt auf funktionierende internationale Zusammenarbeit

Bundesrat Beat Jans hat am 26. September 2026 am zweiten Munich Migration Meeting teilgenommen. Ministerinnen und Minister aus 18 europäischen Staaten sowie Vertreter der EU-Kommission trafen sich auf Einladung des deutschen Innenministers Alexander Dobrindt in München. Im Zentrum standen die Umsetzung des europäischen Migrations- und Asylpakts, die Rückkehrpolitik und die Zusammenarbeit im Schengen-Raum. Der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) betonte, dass Europa rasche und effiziente Verfahren, funktionierende Dublin-Überstellungen und einen konsequenten Wegweisungsvollzug brauche. Gleichzeitig müssten Völkerrecht und Menschenrechte gewahrt bleiben.

25. September 2026

Bundesrat nimmt Präzisierungen an Sanktionsverordnungen vor

Der Bundesrat vereinheitlicht und präzisiert Finanzregelungen in vier Sanktionsverordnungen zur Umsetzung von UNO-Sanktionen mit Bezug zur Terrorismus- und Proliferationsfinanzierung. Dies hat er am 25. September 2026 entschieden. Zudem profitieren internationale Organisationen fortan von einer Ausnahme von den Melde- und Bewilligungspflichten für bestimmte Transaktionen im Rahmen der Iran-Verordnung.

25. September 2026

Importerleichterungen für Mais zu Futterzwecken werden verlängert

Die aussergewöhnliche Trockenheit der vergangenen Monate hat zu tieferen Futtererträgen geführt. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat daher am 15. August 2026 zur Erleichterung von Importen den Grenzschutz reduziert, um die betroffenen Betriebe zu unterstützen. In Anbetracht der logistischen Herausforderungen für den grenzüberschreitenden Transport verlängert das WBF die Zollbefreiung für frischen oder silierten Mais zu Futterzwecken bis zum 30. April 2027.

25. September 2026

Bundesrat stockt Integrationsförderung auf

Der Bundesrat stockt die Mittel für die Integrationsförderung von Bund und Kantonen auf. An seiner Sitzung vom 25. September 2026 hat er für die Jahre 2028 bis 2032 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 334,5 Millionen Franken beschlossen. Mit diesen Mitteln werden die kantonalen Integrationsprogramme sowie Programme und Projekte von nationaler Bedeutung finanziert.

25. September 2026

Das 10. Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft findet in Zürich statt

Die Schweiz wird im April 2027 die 10. Tagung der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der Europäischen Politischen Gemeinschaft ausrichten, der rund 50 Länder sowie mehrere internationale Organisationen angehören. An seiner Sitzung vom 25. September 2026 hat sich der Bundesrat für das Kongresszentrum The Circle in Zürich als Tagungsort entschieden. Die Europäische Politische Gemeinschaft trifft sich seit Ende 2022 zweimal jährlich.

25. September 2026

Bundesrat will klare und transparente Regeln zum Schutz vor missbräuchlichen Mietzinsen

Der Bundesrat hat am 25. September 2026 entschieden, die Mietpreis-Initiative abzulehnen. Er will ihr einen indirekten Gegenvorschlag entgegenstellen. Dieser soll klare, transparente und nachvollziehbare Regeln im Bereich der Mietzinsgestaltung enthalten und so den Verfassungsauftrag für den Schutz vor missbräuchlichen Mieten umsetzen. Damit erübrigt sich eine automatische und regelmässige Mietzinskontrolle, wie sie die Volksinitiative fordert.

25. September 2026

Publikationshinweis: 22.4018 Postulat Wyss Sarah – Nachhaltig und innovativ die Auswirkungen der Tigermücken bekämpfen

Der Bundesrat hat am 25. September 2026 den Bericht «Nachhaltig und innovativ die Auswirkungen der Tigermücken bekämpfen» gutgeheissen.

25. September 2026

Die Bundesfinanzierung der kantonalen Universitäten und FH unterstützt die unterschiedlichen Profile dieser beiden Hochschultypen

Die unterschiedlichen Profile der kantonalen Universitäten und Fachhochschulen (FH) sind charakteristisch für das Schweizer Hochschulsystem. Das aktuelle System der Bundesfinanzierung der kantonalen Universitäten und FH berücksichtigt diese unterschiedlichen Profilee. Zu diesem Schluss kommt der Bericht in Erfüllung des Postulats 23.3841 «Faire und wettbewerbsorientierte Finanzierung im Hochschulbereich», den der Bundesrat am 25. September 2026 genehmigt hat.

25. September 2026

Keine neuen Förderinstrumente für synthetische Energieträger notwendig

Der Bundesrat hat am 25. September 2026 den Bericht zur Erfüllung des Postulats 23.4268 «Standortentwicklung und internationale Beschaffung von synthetischen Energieträgern» gutgeheissen. Dieser zeigt auf, wie Investitionen aus der Schweiz, insbesondere in Derivate von Wasserstoff, unterstützt werden könnten. Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass zurzeit keine neuen Förderinstrumente notwendig sind.

25. September 2026

Pflanzenschutzmittel: Abbau der hängigen Zulassungsgesuche bis 2032

Bevor Pflanzenschutzmittel auf den Markt gebracht werden können, benötigen sie eine Zulassung durch den Bund. Überprüft werden dabei die Wirksamkeit der Produkte sowie ihre Risiken für Mensch und Umwelt. Aufgrund dieser komplexen Abklärungen und knappem Personalbestand wuchs die Anzahl offener Zulassungsgesuche über mehrere Jahre an. Die hängigen Anträge verzögern insbesondere die Einführung moderner Pflanzenschutzmittel. An seiner Sitzung vom 25. September 2026 hat der Bundesrat beschlossen, die hängigen Zulassungsgesuche innert sechs Jahren abzubauen.

25. September 2026

Bundesrat will neues Cybersicherheitsgesetz schaffen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. September 2026 zur Stärkung der nationalen Cybersicherheit das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beauftragt, bis im Juni 2027 eine Vernehmlassungsvorlage für ein neues, eigenständiges Bundesgesetz über die Cybersicherheit auszuarbeiten. Damit sollen drei parlamentarische Vorstösse in einem gemeinsamen Erlass umgesetzt werden.

25. September 2026

Neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) der SUST verfügbar

Ein neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST verfügbar.

24. September 2026

Die Cybersicherheit der Schweiz durch Kooperation stärken

An der Nationalen Cybersicherheitskonferenz in Bern tauschten sich rund 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Sicherheit in der Schweiz aus. Bundesrat Martin Pfister rief in seiner Eröffnungsrede dazu auf, die Cybersicherheit der Schweiz gemeinsam zu stärken.

24. September 2026

FIT for the Future: Gemeinsames Dach für die Forschungsanstalten

Die vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs werden unter einem gemeinsamen Dach noch enger zusammenarbeiten. Sie stärken die Koordination und Zusammenarbeit in übergreifenden strategischen Forschungsprogrammen und führen Supportservices schrittweise zusammen. Dabei behalten sie ihre bewährten Schwerpunkte und Namen. Diese Weiterentwicklung und Stärkung des ETH-Bereichs hat der ETH-Rat an seiner Sitzung vom 23./24. September beschlossen. Zudem ernannte der ETH-Rat ein neues Mitglied der Schulleitung der EPFL sowie der Direktion der Eawag.

24. September 2026

17 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt

Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 23./24. September 2026 auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich, Prof. Dr. Joël Mesot, und der Präsidentin der EPFL, Prof. Dr. Anna Fontcuberta i Morral, insgesamt 6 Professorinnen und 11 Professoren ernannt, einer Person den Titel Professor of Practice verliehen sowie den Rücktritt von einer Professorin und 2 Professoren mit Verdankung zur Kenntnis genommen. In den letzten 12 Monaten hat der ETH-Rat insgesamt 18 Frauen und 27 Männer neu ernannt, was einem Frauenanteil von 40 % entspricht.

24. September 2026

Aktualisierung der Dossiers Steuerinformationen «Vermögenssteuer natürlicher Personen»

Der Artikel «Vermögenssteuer natürlicher Personen» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text gibt einen Überblick über die Veranlagung und Erhebung der Vermögenssteuer in den Kantonen.

24. September 2026

OSZE-Konferenz in Zug zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie»

Wie lässt sich verhindern, dass Cybervorfälle zu internationalen Krisen und Konflikten eskalieren oder bestehende Spannungen verschärfen? Dieser Frage widmet sich die internationale Konferenz zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie», die die Schweiz am 29. und 30. September in Zug organisiert. Es ist die letzte thematische Konferenz im Rahmen des diesjährigen Schweizer Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vor dem Jahrestreffen des Ministerrats, das am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano stattfindet. Bundesrat Martin Pfister, Chef des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, wird die Konferenz eröffnen. Den Abschluss bildet die Rede von Bundesrat Ignazio Cassis, amtierender Vorsitzender der OSZE und Vorsteher des EDA.