Sicherheitspolitischer Bericht 2021
Der Sicherheitspolitische Bericht 2021 zeigt auf, welche Interessen und Ziele die Schweiz mit ihrer Sicherheitspolitik verfolgt. Ein Zusatzbericht zeigt auf, welche Folgen der Krieg in der Ukraine auf die Schweiz hat.

Übersicht
Die Sicherheitslage ist weltweit und auch in Europa instabiler, unübersichtlicher und unberechenbarer geworden. Die internationalen Entwicklungen sind geprägt von grossem Tempo und Ungewissheit. Das gilt auch für die sicherheitspolitische Lage sowie die konkreten Bedrohungen und Gefahren für die Schweiz. Diese haben sich zwar in den letzten Jahren nicht grundlegend verändert, sie haben sich aber weiterentwickelt und teilweise auch verschärft. Der Umgang in der internationalen Sicherheitspolitik ist noch rauer geworden, das Verfolgen und Durchsetzen machtpolitischer Interessen noch ausgeprägter. Die Erosion multilateraler Zusammenarbeit und internationaler Sicherheitsstrukturen hat sich verstärkt, ebenso der Einsatz von Mitteln «hybrider» Konfliktführung. Die weiter rasch voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung hat viele Vorteile; sie hat aber auch die Verletzlichkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhöht. Bewaffnete Konflikte und Krisen an der Peripherie Europas dauern an und haben sich teilweise verschlimmert. Wetterbedingte Extremereignisse nehmen im Zuge des Klimawandels zu, die Gefahren durch Pandemien haben sich mit der Covid-19-Pandemie drastisch bestätigt.
Dies sind Kernaussagen des Sicherheitspolitischen Berichts 2021, den der Bundesrat am 24. November 2021 verabschiedet hat.
Neun Ziele
Ausgehend von einer umfassenden Analyse der Lage, legt der Bericht die sicherheitspolitischen Interessen und Ziele die Schweiz fest und zeigt auf, wie diese umgesetzt werden sollen. Definiert sind neun Ziele, die in der Schweizer Sicherheitspolitik in den nächsten Jahren als Schwerpunkte verfolgt werden sollen. Darunter:
- die Stärkung der Früherkennung von Bedrohungen und Krisen;
- die verstärkte Ausrichtung auf «hybride» Bedrohungen, inklusive Modernisierung der Mittel der Armee;
- eine weitere Stärkung des Schutzes vor Cyberbedrohungen;
- Massnahmen gegen Desinformation und Beeinflussung;
- die Stärkung von Resilienz und Versorgungssicherheit.
Der Bericht zeigt auch auf, wie die einzelnen Ziele umgesetzt werden und wie die einzelnen Politikbereiche und Instrumente dazu beitragen und im Verbund zusammenarbeiten müssen (Aussenpolitik, Wirtschaftspolitik, Information und Kommunikation, Armee, Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, Polizei, Eidgenössische Zollverwaltung, Zivildienst). Dabei werden zu jedem der neun Ziele auch konkrete Massnahmen aufgeführt, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt.
Der Bericht wird dazu genutzt, breiter und intensiver über Sicherheitspolitik zu diskutieren. Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert, das Thema Sicherheit ist dafür umso wichtiger geworden.
Ukraine-Krieg
Der Krieg in der Ukraine hat langfristige Auswirkungen auf die Sicherheit Europas und darüber hinaus. Der Bundesrat hat am 7. September 2022 einen Zusatzbericht zu seinem Sicherheitspoltischen Bericht 2021 gutgeheissen. Demnach will er – unter Einhaltung der Neutralität – die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Schweiz konsequenter als bislang auf internationale Zusammenarbeit ausrichten. Zudem soll die Modernisierung der Fähigkeiten und Mittel der Armee vorangetrieben werden.
FAQ
Sicherheitspolitischer Bericht 2021
Zusatzbericht zum Ukraine-Krieg
Allgemeines
Meilensteine
Berichte
- Sicherheitspolitischer Bericht 2021
- Zusatzbericht zum Sicherheitspolitischen Bericht 2021 über die Folgen des Krieges in der Ukraine
Weitere Informationen
Inhaltsverzeichnis
Medienmitteilungen
Schweizer Vorsitz der UNO-Statistikkommission: Eine Bilanz
Die Schweiz blickt auf einen erfolgreichen zweijährigen Vorsitz der UNO-Statistikkommission unter der Leitung von Georges-Simon Ulrich, Direktor des Bundesamtes für Statistik, zurück. Nach der Wahl von 2024 wurde die Schweiz 2025 in ihrer Vorsitzfunktion bestätigt und setzte sich in diesen beiden Jahren für die globale Datengouvernanz und die Modernisierung der Statistiksysteme ein.
«Stop inceste»
Rede von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider beim Verein «Stop inceste» am 27. Februar 2026 in Freiburg. Es gilt das gesprochene Wort.
Mediengespräch zur Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2025
Das SECO präsentiert am Dienstag, 10. März 2026, die Zahlen zur Kriegsmaterialausfuhr 2025 an einem Mediengespräch. Der Anlass findet um 9.00 Uhr im Medienzentrum Bundeshaus (grosser Konferenzsaal, Zutritt nur für Journalistinnen und Journalisten), Bundesgasse 8-12, 3003 Bern statt.
Publikationshinweis. Finanzstatistik: Zahlen 2024 und erste Schätzung 2025
Die Eidgenössische Finanzverwaltung legt die Finanzstatistik mit den Zahlen aus 2024 vor und publiziert eine erste Schätzung für 2025. Die Daten können im Datenportal aufgerufen werden.
Publikation des Forschungsberichts «Fallführung – Umsetzung der Neuerungen in der Invalidenversicherung»
Die jüngste, am 1. Januar 2022 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG), die sogenannte Weiterentwicklung der IV, hat die Fallführung durch verschiedene Neuerungen gestärkt. Eine vom Bundesamt für Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Studie hat die Umsetzung dieser Neuerungen durch die kantonalen IV-Stellen evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stärkung der Fallführung von Leitungspersonen und Mitarbeitenden überwiegend als positive Weiterentwicklung der bestehenden Praxis eingeordnet wird. Hervorgehoben werden klarere Abläufe, eine stärkere Eingliederungsorientierung sowie eine verbesserte interne und externe Koordination. Je nach Grösse unterscheidet sich in den IV-Stellen die Organisation der Fallführung hinsichtlich Spezialisierung, Planung und Umgang mit Auflagen.Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Ende März 2026 bestellt werden (Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch, Bestellnummer 318.010.6/26D).
Auen unter Druck: bisherige Schutzgebiete genügen nicht
Auen stehen zunehmend unter Druck: die heutigen Schutzgebiete werden in Zukunft nicht genügen, um die darin lebenden Arten zu erhalten. Dies zeigt eine Übersichtsstudie unter der Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Gemäss der Studie ist es nötig, grossflächiger entlang von Einzugsgebieten von Flüssen zu planen, um Auengebiete besser untereinander zu vernetzen.
2025 leistete die Armee 5,7 Millionen Diensttage
2025 haben die Angehörigen der Schweizer Armee 5,7 Millionen Diensttage und damit rund 180'000 Tage mehr als 2024 geleistet. Davon entfielen 210'847 Diensttage auf Operationen, Einsätze und Unterstützungsleistungen. Die Truppenaufwände beliefen sich auf 207,2 Millionen Franken.
Weinlese 2025 – Moderate Produktion und guter Jahrgang
Im Weinjahr 2025 mit überwiegend günstigen Wetterbedingungen konnte eine Erntemenge von 82 Millionen Liter Wein erzielt werden. Das sind 7 Millionen Liter mehr als im Vorjahr (+9,3 %) und 8 Millionen Liter weniger (−8,8 %) als im Zehnjahresdurchschnitt, der bei 90 Millionen Liter liegt. Die Weine des Jahrgangs 2025, die sich derzeit im Ausbau befinden, zeichnen sich durch ihre vorzügliche Qualität aus.
550. Jahrestag der Schlacht bei Grandson (fr)
Ansprache von Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. Die Ansprache wurde auf Französisch gehalten. Es gilt das gesprochene Wort.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen
Das UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Newsletter 487 (02.03.2026)
BAKOM-Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten: Zwischen dem 15.02.2026 und dem 28.02.2026 publizierte Artikel.
UVEK legt WACC für Förderinstrumente der erneuerbaren Energien für das Jahr 2026 fest
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) legt den nominalen WACC, den durchschnittlichen Kapitalkostensatz für Investitionen in Produktionsanlagen, die erneuerbare Energie nutzen, für das Jahr 2026 fest.
E-dec / Passar – Parallelphase Ausfuhr abgeschlossen
Ausnahmegesuche für eine verlängerte Benutzung von E-dec Export werden nicht mehr akzeptiert. Für die Anmeldung von Ausfuhren stehen nun folgende Möglichkeiten zur Verfügung:• Passar Ausfuhr (Standard, mit API-Anbindung)• E-dec Web (Webanwendung)• Beauftragung eines Verzollungsdienstleisters (z.B. Spedition)
UVEK legt WACC für Stromnetze für das Tarifjahr 2027 fest
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) legt den WACC, den durchschnittlichen Kapitalkostensatz für Investitionen ins Stromnetz, für das Tarifjahr 2027 auf 3,28% fest. Damit liegt der WACC tiefer als im Tarifjahr 2026 (3,43%). Somit werden die Stromverbraucherinnen und -verbraucher ab 2026 um rund 34 Millionen Franken entlastet.
R-18 (Zollbefreiungen / Rückwaren) – Diverse Aktualisierungen per 01.03.2026
R-18-02 (Zollbefreiungen gestützt auf Völkerrecht und aufgrund internationaler Gepflogenheiten) – Präzisierung zum Verfahren in Ziffer 1.5 sowie neuer Verweis auf das EU-Programmabkommen (Ziffer 1.6) R-18-03 (Weitere Zollbefreiungen) – Präzisierung Ziffer 3.1.6 R-18-04 (Rückwaren) – Anpassung der Limiten in Ziffer 2.2.3.1 und 2.4 Bst. d)
Abkommen des Pakets Schweiz–EU in Brüssel unterzeichnet
Am 2. März 2026 haben Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen in Brüssel die Abkommen des Pakets Schweiz–EU unterzeichnet. Die Abkommen wurden am 21. Mai 2025 von den Chefunterhändlern paraphiert und am 13. Juni 2025 vom Bundesrat gutgeheissen. Die Botschaft zum Paket Schweiz–EU wird voraussichtlich im März 2026 zuhanden des Parlamentes verabschiedet.
Der Chef Kommando Cyber besucht das Kommando der US-Streitkräfte in Europa
Der Chef Kommando Cyber der Schweizer Armee, Divisionär Simon Müller, besucht vom 1. bis 2. März 2026 das Europäische Kommando der Streitkräfte der Vereinigten Staaten (USEUCOM) in Stuttgart. Beim Besuch geht es insbesondere um die Stärkung der Zusammenarbeit im Cyber- und elektromagnetischen Raum zwischen den USA und der Schweiz.
Einreiseverbote von fedpol: Der Bundesrat nimmt Stellung zum Bericht der GPK-S
2024 und 2025 erhielt das Bundesamt für Polizei (fedpol) von der Kantonspolizei Zürich zwei Gesuche um Erlass eines Einreiseverbots und verfügte in beiden Fällen ein solches. Infolge der Medienberichterstattung zu diesen Entscheiden untersuchte die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S) die amtsinternen Abläufe bei fedpol und sprach Empfehlungen aus. Der Bundesrat hat am 25. Februar 2026 zum Bericht der GPK-S Stellung genommen.
Preisentwicklung mit Licht und Schatten für Konsumentinnen und Konsumenten
Aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten zeigt die Preisentwicklung im vergangenen Jahr ein differenziertes Bild. In verschiedenen zentralen Bereichen konnten spürbare Entlastungen erzielt werden. Die Interventionen des Preisüberwachers trugen dazu in dreistelliger Millionenhöhe bei.
Bevölkerungsschutz: Pandemie und Strommangellage sind die grössten Risiken
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat die vierte Auflage seiner nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz» (KNS) abgeschlossen. Als grösste der untersuchten Risiken werden darin die zwei Gefährdungen Pandemie und Strommangellage identifiziert. Der bewaffnete Konflikt bleibt im Fokus mit dem mit Abstand grössten Schadensausmass. Die Erkenntnisse aus KNS 2025 dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und sind damit wichtiger Bestandteil der umfassenden Sicherheitspolitik der Schweiz. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 über den Schlussbericht informiert.
Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2025 aktualisiert.
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,25 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Er gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
Tag der Kranken – 1. März 2026
Ansprache zum Tag der Kranken von Bundespräsident Guy Parmelin
Vierertreffen der Wirtschaftsministerinnen und -minister deutschsprachiger Länder in Zürich
Am 27. Februar 2026 hat das jährliche Vierertreffen der Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister von Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz in Zürich stattgefunden. Neben der Zusammenarbeit der vier deutschsprachigen Länder standen beim Treffen die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Umgang mit den aktuellen geoökonomischen und geopolitischen Entwicklungen im Zentrum.
Übung mit Lastwagen beim Kernkraftwerk Beznau
Am Dienstag, 3. März 2026 üben Einsatzkräfte des Bundes, der Armee und des Kernkraftwerks Beznau (AG) den Transport von Notfallmaterial. Dabei werden verschiedene Lasten vom Lager Reitnau (AG) zum Kernkraftwerk transportiert und an unterschiedlichen Absetzpunkten auf dem KKW-Gelände platziert. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung wird möglichst gering gehalten.
Bundesanwaltschaft klagt ehemaligen SBB-Mitarbeiter wegen Betrugs in Millionenhöhe an
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat am 24. Februar 2026 Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der SBB AG (fortan: SBB) insbesondere wegen gewerbsmässigen Betrugs, ungetreuer Amtsführung, schwerer Geldwäscherei und Urkundenfälschung eingereicht. Die BA wirft dem 54-Jährigen vor, die SBB während mehrerer Jahre und mithilfe von vier Mitbeschuldigten mittels Rechnungsstellungen für nicht erfolgte oder überteuerte Warenlieferungen um über CHF 5 Millionen betrogen zu haben. Die vier Mitbeschuldigten müssen sich wegen Gehilfenschaft zum mehrfachen (teilweise gewerbsmässigen) Betrugs, teilweise Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung und teilweise schwerer Geldwäscherei vor Gericht verantworten.
Divisionär Patrick Gauchat beendet erfolgreichen Einsatz als Chef der UNTSO
Divisionär Patrick Gauchat, Chef der UNO-Friedensmission UNTSO, beendet Ende Februar 2026 seinen Einsatz. Während seiner Amtszeit leitete er die erste Friedensmission der UNO in einer sicherheitspolitisch anspruchsvollen Phase, geprägt von erheblichen Spannungen und einer volatilen Lage im Nahen Osten. Mit seiner Führung, seiner Erfahrung und seinem diplomatischen Geschick leistete er einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Deeskalation in der Region.
Bruttoinlandprodukt im 4. Quartal 2025: Leichtes Wachstum der Schweizer Wirtschaft
Im 4. Quartal 2025 wuchs das Sportevent-bereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz um 0,2 %, nach einem Rückgang von 0,4 % im Vorquartal.[1][2] Damit stabilisierte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende. Die Branchen entwickelten sich uneinheitlich. Die Binnennachfrage stützte die Entwicklung.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen der humanitären Hilfe in einem sich stark wandelnden geopolitischen Kontext
Heute wurde das 5. International Cooperation Forum (IC Forum) in Genf in Anwesenheit von Bundesrat Ignazio Cassis eröffnet. Zentrales Thema ist die Zukunft der humanitären Hilfe in einem internationalen Kontext, der von zahlreichen Krisen und erheblichen Budgetkürzungen geprägt ist. Das IC Forum erlaubt einen Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern von internationalen Organisationen, humanitären Akteuren, wissenschaftlichen Institutionen und Partnern aus dem Privatsektor, von denen viele in Genf ansässig sind.
Übergabe des Beglaubigungsschreibens
Übergabe des Beglaubigungsschreibens - der neu in der Schweiz akkreditierten Botschafterinnen und Botschafter
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine
Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat am 26. Februar 2026 das Dokument «Auslegungshilfe für Sanktionsmassnahmen» aktualisiert. Die Anpassungen sind im Korrekturmodus ersichtlich.
Klarheit, Disziplin und Effizienz müssen unser Handeln vor Ort leiten (fr)
Rede von Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), anlässlich der Eröffnung des IC-Forums 2026 zum Thema humanitäre Hilfe – Es gilt das gesprochene Wort
Medienlunch mit dem Direktionsteam des SECO
Staatssekretärin Helene Budliger Artieda lädt die Medien am 3. März 2026 zu einem Lunch ins SECO ein. Schwerpunktthema sind die aktuelle US-Handels- und Zollpolitik und ihre Auswirkungen auf die Schweiz sowie das neue Auszahlungssystem der Arbeitslosenkassen (ASAL 2.0). Die Medienschaffenden erhalten im Anschluss an die Ausführungen des SECO-Direktions-Teams Gelegenheit, Fragen zu stellen.
MWST: Unternehmerbescheinigung für Vergütungsverfahren
Heute wurde die Ziffer 1.4 «Bescheinigung der Unternehmereigenschaft durch die ausländische Steuerbehörde» der MWST-Info 18 Vergütungsverfahren angepasst.
Zulässige Renditen im Mietrecht werden klarer geregelt
Der Bundesrat hat am 25. Februar 2026 die Vernehmlassung zu einer Anpassung der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) eröffnet. Ziel ist es, die Berechnung der zulässigen Rendite im Mietrecht zu präzisieren, die Anwendung der jüngeren Bundesgerichtspraxis zu klären und damit die Rechtssicherheit zu erhöhen. Die Verordnungsanpassung setzt die Motion 22.4448 Engler um. Das Vernehmlassungsverfahren dauert bis zum 5. Juni 2026.
Schweizer Grand Prix Design 2026 geht an atelier oï, Ursula Hiestand und Simone C Niquille
Das Bundesamt für Kultur (BAK) zeichnet auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission das Design- und Architekturstudio atelier oï, die Grafikerin Ursula Hiestand sowie die Designerin und Forscherin Simone C Niquille mit dem Schweizer Grand Prix Design 2026 aus. Mit der Auszeichnung würdigt der Bund drei herausragende Studios, die das Schweizer Design national und international nachhaltig prägen und weiterentwickeln.
Vernehmlassungseröffnung: Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Teilrevision der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG)Im Rahmen der Umsetzung der Mo. Engler (22.4448) soll die VMWG an die aktuelle bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Nettorendite angepasst werden. Ziel der Teilrevision ist es, klar zu definieren, welche Rendite bei welchem Referenzzinssatz als zulässig gilt. Zur Gewährleistung der Rechtssicherheit im Hinblick auf den in Art. 269 OR genannten Begriff des «übersetzten Ertrags» werden neben der Nettorendite auch die Bruttorendite sowie wertvermehrende Investitionen berücksichtigt. Aus Gründen der Systemkohärenz und Rechtssicherheit enthält die Teilrevision daher Definitionen zu allen drei Begriffen.Datum der Eröffnung: 25.02.2026Vernehmlassungsfrist: 05.06.2026
Keine Tiefengeothermie für Nationales Sportzentrum Magglingen
Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL verfolgt das ursprünglich geplante Tiefengeothermie-Projekt aus wirtschaftlichen Gründen und wegen hoher Projektrisiken nicht mehr weiter. Für die künftige Wärmeversorgung des Nationalen Sportzentrums in Magglingen prüft das BBL weiterhin verschiedene Optionen. Ziel bleibt die vollständige Dekarbonisierung des Areals.
Neuer Vorbericht (Eisenbahn) der SUST verfügbar
Ein neuer Vorbericht (Eisenbahn) ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST verfügbar.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
Bund baut EasyGov.swiss zur zentralen digitalen Unternehmensplattform aus
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat im Zuge der strategischen Neuausrichtung und Modernisierung von EasyGov eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Die für die Entwicklung und Weiterentwicklung der neuen EasyGov-Plattform erforderlichen digitalen Dienstleistungen wurden in drei Losen ausgeschrieben.
Leichte Zunahme der Beschäftigung im 4. Quartal 2025
Im 4. Quartal 2025 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0,2% (saisonbereinigt zum Vorquartal +0,2%) angestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 4,3% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben sich gegenüber dem Vorquartal wenig verändert und die Beschäftigungsaussichten zeigen sich positiv. Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber Sudan
Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Vernehmlassungseröffnung: Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Botschaft Standortförderung 2028–2031Mit der Botschaft Standortförderung 2028–2031 unterbreitet der Bundesrat dem Parlament die notwendigen Finanzierungsbeschlüsse, um die Instrumente der Standortförderung, deren Finanzierung Ende 2027 ausläuft, in den Jahren 2028–2031 fortzuführen und weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um folgende Instrumente: E-Government, Innotour, Schweiz Tourismus, Exportförderung und Standortpromotion.Datum der Eröffnung: 25.02.2026Vernehmlassungsfrist: 01.06.2026
Ukraine: Bundesrat setzt 19. Sanktionspaket um
Der Bundesrat hat am 25. Februar 2026 beschlossen, die weiteren Massnahmen des 19. Sanktionspakets der Europäischen Union (EU) gegenüber Russland zu übernehmen. Die neuen Massnahmen treten am 26. Februar 2026 in Kraft. Bereits am 12. Dezember 2025 hatte der Bundesrat 64 natürliche Personen und Organisation in die Schweizer Sanktionsliste aufgenommen und erste Massnahmen des 19. Sanktionspakets übernommen.
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Solidaritätsbeitrag sowie Unterstützung für aussergerichtliche Vergleichslösung und Kantone
Die schwerverletzten Opfer sowie die Angehörigen der Verstorbenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana sollen vom Bund einen einmaligen Solidaritätsbeitrag von 50 000 Franken erhalten. Weiter will der Bund einen runden Tisch einberufen, der die Betroffenen bei der Erarbeitung von aussergerichtlichen Lösungen unterstützt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 die Botschaft für ein entsprechendes dringliches Bundesgesetz verabschiedet sowie beim Parlament die notwendigen Nachtragskredite eingereicht. Zudem will der Bundesrat die betroffenen Kantone im Rahmen der Opferhilfe unterstützen.
Die Schweiz und die EU unterzeichnen am 2. März 2026 die Abkommen des Pakets Schweiz–EU
Der Bundesrat wurde am 25. Februar 2026 darüber informiert, dass Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen am kommenden Montag, 2. März 2026, die Abkommen des Pakets Schweiz–EU (Bilaterale III) in Brüssel unterzeichnen werden.
Entscheid des Obersten Gerichtshofs der USA zu Zusatzzöllen
Nach der Aufhebung der länderspezifischen Zusatzzölle durch den Obersten Gerichtshof der USA führte der amerikanische Präsident neue Zusatzzölle auf anderer gesetzlicher Grundlage ein. Die grundlegende Zielsetzung der Verhandlungen der Schweiz mit den USA gilt weiterhin. Der Bundesrat wurde am 25. Februar 2026 über die ersten Erkenntnisse informiert und wird an einer der nächsten Sitzungen über die weiteren Entwicklungen beraten.
2025 verzeichnete die Schweizer Hotellerie mit knapp 44 Millionen Logiernächten den dritten Rekord in Folge
2025 verbuchte die Schweizer Hotellerie insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte und übertraf damit den Rekord aus dem Jahr 2024. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Nachfrage um 2,6% bzw. 1,1 Millionen Einheiten. Die ausländischen Gäste erreichten mit 22,8 Millionen Logiernächten (+3,7%, +803 000) ein Allzeithoch. Die inländische Nachfrage stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,4% (+296 000) auf 21,1 Millionen Logiernächte. Sie übertraf damit den historischen Höchststand von 2022. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Akzeptanz der E-ID mit zusätzlichen Massnahmen stärken
Die Akzeptanz des staatlichen elektronischen Identitätsnachweises (E-ID) in der Bevölkerung soll vor dem Hintergrund des knappen Abstimmungsresultat weiter gestärkt werden. An seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 wurde der Bundesrat über die entsprechenden Anpassungen bei der E-ID informiert. Im Vordergrund stehen namentlich der Datenschutz sowie die Transparenz und Sicherheit bei der Anwendung.
