«Wir verstehen uns als Teil der europäischen Sicherheit»
Am 29. und 30. September 2025 fand das Warsaw Security Forum (WSF) statt, eine der bedeutendsten sicherheitspolitischen Konferenzen Europas. Die Schweiz war mit Staatssekretär Markus Mäder und Korpskommandant Thomas Süssli vertreten.
Am Warsaw Security Forum diskutieren Vertreterinnen und Vertreter, primär aus Europa und Nordamerika, über aktuelle Herausforderungen in Sicherheit und Verteidigung. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr insbesondere die jüngsten Luftraumverletzungen und Drohnensichtungen – und die Frage, wie Europa darauf angemessen und geschlossen reagieren kann.
Staatssekretär Mäder nahm an einem hochrangigen Panel teil mit dem Titel Securing Europe: Transatlantic Strategies in a Time of War and Uncertainty - mit dem amerikanischen Sondergesandten für die Ukraine, Lt Gen Keith Kellogg, der lettischen Aussenministerin Baiba Braze und Marcin Przydacz vom Präsidialamt Polens.
Auf dem Panel betonte Staatssekretär Markus Mäder, die Schweiz betrachte sich als integralen Bestandteil der europäischen Sicherheit: «Wir teilen dieselben Werte, dieselben Sicherheitsinteressen und dieselbe Bedrohungswahrnehmung». Wir halten uns an die Neutralität, führt er weiter aus, «wir haben eine andere ‹toolbox›, die wir unterstützen können». Als neutraler Staat leistet die Schweiz beispielsweise keine militärische Unterstützung für die Ukraine. Wir können jedoch auf diplomatischem, humanitärem, finanziellen Weg unterstützen. Und der Staatssekretär fügte hinzu, dass Neutralität nicht gleichzusetzen ist mit Gleichgültigkeit oder Enthaltung. «Wir stehen auf der Seite des Internationalen Rechts».
Die Delegation nutzte die Gelegenheit, um bilaterale Gespräche mit internationalen Amtskollegen zu führen.
Zur Medienmitteilung: Der Staatssekretär für Sicherheitspolitik und der Chef der Armee nehmen am Warsaw Security Forum teil
Zur Aufzeichnung des Panels auf Youtube.


