Bundesrat Martin Pfister in Finnland und in Polen
Bern, 23.03.2026 — Bundesrat Martin Pfister macht sich in Finnland und Polen ein Bild, wie die Länder in unmittelbarer Nähe zu Russland und zur Ukraine die Bedrohungslage wahrnehmen und ihre Sicherheit stärken. Im Zentrum stehen bilaterale Gespräche mit den Verteidigungsministern Antti Häkkänen (Finnland) und Wladyslaw Kosiniak-Kamysz (Polen). Zudem tauscht sich Bundesrat Martin Pfister mit Fachleuten aus Armee und Sicherheitspolitik aus, spricht mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern und besucht Schauplätze der Sicherheitskräfte.
Auf der Arbeitsreise lässt sich der Chef VBS, Bundesrat Martin Pfister, aus erster Hand über die sicherheitspolitische Lage in den beiden Ländern informieren. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Staaten in unmittelbarer Nähe zu Russland und der Ukraine die Bedrohung wahrnehmen und welche konkreten Massnahmen sie ergreifen, um ihre Sicherheit und ihre Resilienz zu stärken. Bei den Treffen mit seinen Amtskollegen, mit Fachleuten aus Armee und Sicherheitspolitik sowie mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern der beiden Länder geht es unter anderem darum, welche Bedrohungen als besonders relevant eingeschätzt werden, welche Antworten die Länder darauf entwickeln und in welchen Bereichen sich daraus Rückschlüsse für die Schweizer Sicherheitspolitik ergeben können.
Bundesrat Martin Pfister wird auf den Reisen von Mitgliedern von kantonalen Regierungen und von National- und Ständerat begleitet.
Finnland: Bedrohungslage an der Grenze zu Russland
Am 23. und 24. März besucht Bundesrat Martin Pfister Helsinki. Beim bilateralen Treffen mit Verteidigungsminister Antti Häkkänen geht es um die Sicherheits- und Verteidigungspolitik Finnlands angesichts der sich wandelnden Bedrohung. Zudem informieren Vertreter der finnischen Streitkräfte über die militärische Lage. Daneben besucht Bundesrat Pfister das Küstenwachschiff «Turva» der finnischen Grenzschutzbehörde, wo er Einblick in die maritime Sicherheit im Ostseeraum erhält, sowie die finnische Verteidigungsuniversität in Santahamina, wo er sich über die Ausbildung von Offizieren und sicherheitspolitische Forschung informiert.
Polen: Sicherheit an der Ostflanke
Am 26. und 27. März reist Bundesrat Martin Pfister weiter nach Warschau. Mit dem Verteidigungsminister und stellvertretenden Premierminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz spricht er unter anderem über die nationale Verteidigungsstrategie Polens. Auf dem weiteren Programm steht ein Austausch mit Fachpersonen des Warsaw Security Forum. Zudem besucht Bundesrat Martin Pfister den Militärstützpunkt Wesoła, um sich über das polnische Programm «Eastern Shield» sowie über Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der polnischen Streitkräfte zu informieren.

